Die Biomechanik dient dazu Gelenkbeschwerden in Form einer Bewegungseinschränkung zu mobilisieren.
Hierbei geht es darum z.B. versteifte Zehen wieder flexibel beweglich zu machen oder neurologisch bedingte Schmerzen zu lindern.
Die Schmerzen an der Ferse (bedingte Ursache meist sog. „Fersensporn“ knöchernder Vorsprung der Ferse durch Entzündung) wird mittels einer Funktionsmassage deutlich verbessert.
Bei Senkspreizfüßen wird durch Aktivierung des Kahn –und Würfelbeins das stark eingesunkene Längsgewölbe wieder hergestellt.
Bei Gicht im Metarsasal –und Endgliedbereich werden durch Aktivierung der betroffenen Zehe Bewegungseinschränkungen verbessert.
Eingeschränkte Beweglichkeit im Bereich des Sprunggelenks lassen sich durch Dehnung der Bänder hervorragend verbessern.
Schmerzlinderung der Großzehe durch Streckung und Dehnung sowohl nach unten als auch nach oben der entsprechenden Zehe; gut auch bei Hallux valgus (Großzehengelenkdeformation nach medial).
Tapeverband zur Schmerzlinderung (Alternative Behandlungsmöglichkeit bei kurzfristig geplanten Wanderungen zur Entlastung der durch Fußdeformitäten bedingten belasteten Regionen.
Gelenkmobilisationstechniken
Patientin mit Hallux Valgus Fehlstellung.
Das Großzehengelenk wird nach lateral(außen) gedehnt, je 1 Minute in der
Korrekturstellung gehalten, dann 3 Sekunden aussetzen und 4-5x wiederholt. Auch bei Gicht im Großzehengelenk hilfreich.
Die Flexion(Beugung nach unten) beträgt bei einem gesunden Gelenk 20-30 Grad. Bei dieser Patientin leicht eingeschränkt (hier nur 15Grad). Deshalb sollte auch hier die Flexion durch Dehnung unten das Gelenk mobilisiert werden. Auch hier wieder Dehnung ca. 1 Minute halten, 4-5x wiederholen.
Die Extension(Streckung nach oben) beträgt bei einem gesunden Gelenk 30-50 Grad. In diesem Falle auch wieder eingeschränkt (20 Grad).
Nach 4-5 Dehnübungen bereits eine Lockerung des Großzehengelenk sichtbar; bis jedoch die optimale Extension erreicht wird bedarf es regelmäßige Behandlungen 2x pro Woche als Einzelbehandlung.
Streckung der Großzehe in Normalstellung (somit wird die Gelenkkugel von der Gelenkfläche separiert) und damit auch gelockert.
Eingesunkenes Längsgewölbe wird durch Aktivierung des Os naviculare und Os cuboideum trainiert und wieder hergestellt. Auch hier gilt: Regelmäßige Einzelbehandlung zur Verbesserung und Optimierung des Längsgewölbes ist Vorraussetzung für den Erfolg.
Film Funktionsmassage zur Korrektur des „Spreizfußes“ und Entlastung eines „Fersensporns“.
Länge ca. 10 Min.
Zur Entlastung der Metastasale 1-5 und des Fersenbeins (Calcaneus).
Gelenkmobilisationstechniken des Talus(Spungbeins)
Die Flexion (nach unten beugen) ist in diesem Falle normal; manchmal ist sie auch durch eine Entzündung eines Schleimbeutels eingeschränkt.
Die Extension (nach oben strecken) ist in diesem Falle eingeschränkt; sie beträgt im Idealfall ca. 50 Grad.
Dauer/pro Behandlung 15-20 Min
Als Einzelbehandlung 9,90.- €
Kombibehandlung:
Zertif. Fußbehandlung und Gelenkmobilisation für 29,90.- €

